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inlaut im Unternehmen: Diktieren ohne Cloud

inlaut wandelt Sprache auf dem Mac in Text um. Es gibt keinen Server, an den Diktate gehen könnten, kein Konto und keine Telemetrie. Diese Seite fasst für IT, Datenschutz und Informationssicherheit zusammen, was die App tut und was nicht.

Stand: 12. Oktober 2026, inlaut 0.3.0. Die Angaben beschreiben die Technik der App und sind keine Rechtsberatung. Ob ein Einsatz bei euch zulässig ist, entscheidet ihr anhand eurer eigenen Prozesse.

KI-generiertes Bild: Eine IT-Sicherheitsverantwortliche sitzt im Büro vor einem Serverschrank und spricht in Richtung ihres LaptopsKI-generiert
Symbolbild, KI-generiert. Die Person ist fiktiv.

Auf einen Blick

Welche Daten wo verarbeitet werden

Für die Erkennung stehen zwei Wege zur Wahl: das Sprachmodell Parakeet Ultra, das inlaut lädt und auf der Neural Engine ausführt, oder die lokale Spracherkennung von macOS.

Netzwerkverbindungen

inlaut baut genau diese Verbindungen auf:

Wer die Apple-Spracherkennung wählt, erlaubt macOS, bei Bedarf Sprachdateien von Apple zu laden. Diktate sind in keiner dieser Anfragen enthalten. Ist das Modell geladen, funktioniert das Diktieren ohne Netzwerk.

KI-generiertes Bild: Ein Anwalt sitzt bei geschlossener Tür am Schreibtisch, hält ein Schriftstück und spricht in Richtung seines LaptopsKI-generiert
Symbolbild, KI-generiert. Die Person ist fiktiv.

Datenschutz und DSGVO

Diktierte Inhalte gehen weder an den Entwickler noch an Dritte. Nach unserem Verständnis entsteht durch das Diktieren deshalb keine Auftragsverarbeitung und keine Übermittlung in ein Drittland; ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung für die Diktate ist nicht nötig, weil niemand außerhalb eures Unternehmens sie erhält.

Verantwortlich für die Inhalte bleibt ihr: für das, was diktiert wird, und für die Anwendung, in die der Text eingefügt wird. Welche Verbindungsdaten bei Download und Update-Prüfung anfallen, steht in der Datenschutzerklärung.

inlaut trägt kein Datenschutz- oder Sicherheitszertifikat. Was wir anbieten können, ist Nachprüfbarkeit: Jede Aussage auf dieser Seite lässt sich im Quellcode nachlesen.

IT-Sicherheit

OpenSSF Best Practices: passing

Berechtigungen

Verteilung und Betrieb

Was inlaut nicht bietet

inlaut ist ein Open-Source-Projekt eines einzelnen Entwicklers, kein Unternehmensprodukt. Das heißt:

Fehlt euch etwas davon für den Einsatz, schreibt uns. Was gebraucht wird, landet als Issue auf GitHub.

Häufige Fragen

Verlassen Diktate den Mac?

Nein. Aufnahme und Erkennung laufen auf dem Mac. inlaut betreibt keinen Server, an den Audio oder Text gehen könnte, und speichert weder Aufnahmen noch einen Verlauf der Diktate.

Brauchen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?

Für das Diktieren nach unserem Verständnis nicht: Der Entwickler von inlaut erhält keine Diktate und verarbeitet sie nicht in eurem Auftrag. Das ist keine Rechtsberatung; die Bewertung liegt bei eurem Datenschutzbeauftragten.

Welche Netzwerkverbindungen baut inlaut auf?

Drei: den einmaligen Download des Sprachmodells von Hugging Face, die tägliche Abfrage des Update-Feeds auf inlaut.de und, wenn ihr ein Update installiert, den Download von GitHub. Diktate sind in keiner dieser Anfragen enthalten.

Lässt sich die Update-Prüfung abschalten?

Ja, in den Einstellungen der App. Dann sucht inlaut nur noch nach Updates, wenn jemand es ausdrücklich anstößt.

Dürfen wir inlaut im Unternehmen kostenlos einsetzen?

Ja. inlaut steht unter der GPL-3.0-or-later. Die Lizenz erlaubt den gewerblichen Einsatz ohne Gebühren und ohne Konto. Sie schließt Gewährleistung aus, und einen Supportvertrag gibt es nicht.

Können wir den Code prüfen?

Ja. Der gesamte Quellcode liegt auf GitHub, einschließlich der Stellen, an denen die App ins Netz geht. Ihr könnt inlaut auch selbst aus dem Quellcode bauen.

Kontakt

Fragen aus IT, Datenschutz oder Informationssicherheit beantworten wir unter hallo@inlaut.de. Sicherheitsrelevante Hinweise bitte ebenfalls dorthin.

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